Serie: Reputationscheck (1): Wer bin ich im Netz?

Und was wird über mich geschrieben?

Ein Lokalpolitiker äußert sich öffentlich zu einem heiklen Thema. Kritik wird laut aus verschiedenen Lagern, die Gemüter erhitzen sich und online formieren sich regelrechte Hetzkampagnen. Doch dabei bleibt es nicht: Über das Internet gelangen Aktivisten an private Kontaktinformationen, so dass aus Worten Taten werden könnten.

Ein Friseurgeschäft hat sich eine Stammkundschaft in gehobenem Kreis aufgebaut und würde gern expandieren. Die Konkurrenz sieht dies gar nicht gern.

Sie nutzt die populären Bewertungsportale, um Unwahrheiten zu verbreiten und das Geschäft des Rivalen in einem schlechten Licht zu präsentieren.

Dies sind nur zwei Beispiele, die verdeutlichen sollen, warum Sie genau wissen sollten, welche Informationen zu Ihnen und Ihrem Unternehmen im World Wide Web verfügbar sind. Die wichtigsten W-Fragen zum Thema Reputationscheck geben Ihnen einen ersten Überblick darüber, was Online-Monitoring überhaupt bedeutet und wie es funktioniert.

Jeder Unternehmer, Geschäftsführer, Vorstand oder Freiberufler sollte wissen, was über ihn bzw. sein Unternehmen/seine Marke im Internet kommuniziert wird und wer die entsprechenden Informationen verbreitet.

Positives aus dem Internet ist natürlich ein Fall für die PR-Mappe. Auf der anderen Seite gibt es jedoch auch Posts, die Risiken für die betreffende Person oder das Unternehmen bergen können. Um angemessen reagieren zu können, ist es nötig, sich durch das Sammeln von Informationen ein klares Bild von der Situation zu machen und anschließend weitere Schritte abzuwägen.

Es ist vor allem wichtig, nicht planlos das Netz zu durchforsten, sondern verdeckt, strukturiert und unter Zuhilfenahme der richtigen Schlüsselbegriffe vorzugehen. Eine Übersicht, was an Informationen und wo verfügbar ist, ist ein wichtiger Punkt im Ablauf. Dazu gehört auch, die relevanten Quellen zu ermitteln und diese konsequent abzudecken. Hilfreich ist zudem die Einrichtung verlässlicher „Alerts“, die im gewünschten Servicelevel zuverlässig ausgelöst werden. Ein zentrales Tool zur Sammlung der Intelligence-Daten sorgt für den nötigen Überblick.

  • perm_contact_calendar Name
  • location_on Adresse
  • contact_mail E-Mail
  • copyright Marke (Trademark)
  • perm_identity Username
  • group Familienmitglieder

Solche Begriffe lassen sich bei Bedarf in Kombination mit vordefinierten Keyword-Gruppen in das Monitoring integrieren und in relevanten Quellen überwachen. Was genau im Einzelfall Bestandteil des Monitorings sein soll, wird individuell festgelegt.

Grundsätzlich läuft ein gut aufgestelltes Monitoring immer, die Sensoren sind also 24/7 aktiv und liefern regelmäßig Ergebnisse. Ein Review dieser Ergebnisse sollte im zentralen Tool regelmäßig stattfinden – mindestens einmal im Monat, bei Bedarf auch einmal in der Woche. Der Review bietet außerdem die Gelegenheit, Anpassungen an den Einstellungen vorzunehmen, die Keywords einzugrenzen oder auszuweiten.

Eine Bestandsaufnahme der laufenden Monitoring-Maßnahmen liefert eine Vielzahl interessanter Informationen. Sie lassen eine Einschätzung der eigenen Bekanntheit bzw. der Bekanntheit des Unternehmens oder der Marke im Netz zu. Es wird möglich, die allgemeine „Stimmungslage“ zu erfassen, mögliche Risiken zu erkennen und gegebenenfalls sogar Personen mit negativer oder sogar gefährlicher Gesinnung zu identifizieren.

Wie geht es weiter?

In den folgenden Beiträgen möchten wir Ihnen zeigen, wie Sie mit einfachen Mitteln selbst ein effektives Internet-Monitoring realisieren können. Dafür werden wir in den folgenden Posts auf die einzelnen Schritte des Workflows detailliert eingehen – vom Browser als hilfreiches Tool über die Geheimnisse der Internetrecherche bis hin zur gelungenen Bestandsaufnahme.

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