Anlagebetrug: weiter verbreitet als oft angenommen

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Milliardenschäden

Anlagebetrüger verursachen jedes Jahr in Deutschland finanzielle Schäden in Milliardenhöhe. Meist werden die Opfer (Privatanleger, Firmen) über falsche Angaben geködert. Erstatten sie dann Anzeige bei der Polizei, werden die Kriminellen zwar bestraft, die Opfer gehen jedoch oft leer aus. In diesem Artikel erläutern wir den Hintergrund eines Anlagebetruges und geben Hinweise zur Vorgehensweise für mögliche Opfer. Ferner gehen wir auch auf die Möglichkeiten zur Aufklärung des Betruges durch professionelle Wirtschaftsermittlungen und Betrugsermittlungen ein.

Anlagebetrug Definition

Kapitalanlagebetrug oder kurz Anlage-Betrug ist eine spezielle Form des Betruges. Dabei verspricht man der Person, die ihr Geld möglichst gewinnbringend investieren möchte, eine hohe Rendite. Geht der Anleger dann auf das vermeintlich seriöse und lukrative Angebot ein, ist die tatsächlich gezahlte Rendite oft verschwindend gering und das Kapital überhaupt nicht investiert worden. Davon merkt er jedoch lange nichts, da seine „Rendite“ mit dem Geld anderer Opfer bezahlt wird. Anlagebetrug gehört in den Bereich der Wirtschaftskriminalität und ist strafbar (§ 264a StGB). Anlagebetrüger sind oft kleine Firmen in Übersee oder Einzelpersonen. Sie bieten Schrottimmobilien, Fonds, Aktien, Kapitallebensversicherungen, Binäre Optionen und gehebelte Finanzprodukte (CFDs) an. Ein Anlagebetrug Schadensersatz ist nur dann möglich, wenn das veruntreute Kapital nicht dauerhaft verschwunden bleibt. Bei einer Insolvenz des Kriminellen gehen die Opfer stets leer aus.

Varianten des Delikts

Im Regelfall erfolgt die Anlagevermittlung im Rahmen des sogenannten Schneeballsystems: Der Betrüger zahlt dem Anleger geringe Summen als „Rendite“ aus, wobei diese aus den Investitionen anderer Opfer stammen. Dadurch fühlt sich der Betroffene zu weiteren Investitionen animiert. Das Kapital selbst wird überhaupt nicht angelegt. Dasselbe gilt für die Investition in hochriskante Finanzprodukte des grauen Kapitalmarkts. Kommt es nach der Anlage eines geringen Kapitalanteils zum Totalverlust, hat der Betrüger immer noch das nicht investierte Kapital.

Vorgehensweise der Anlagebetrüger

Interessierte Investoren erhalten oft Postwurfsendungen oder E-Mails mit vermeintlich gewinnträchtigen Kapitalanlagen. Mitunter werden sie sogar per Telefon auf lukrative Angebote hingewiesen. Die versprochenen hohen Renditen lassen sogar Skeptiker ihre übliche Vorsicht vergessen. Woran erkennen Sie unseriöse Anbieter? Setzen Sie Ihren gesunden Menschenverstand ein und prüfen Sie zum Beispiel diese Punkte:
– Firmensitz im „exotischen“ Ausland
– Anbieter offerieren „zweistellige“ Renditen, die andere Angebote weit übertreffen
– drängen auf schnelle Entscheidung

– Kontakt erfolgt über Telefonwerbung
– AGB sind unklar oder liegen nicht vor

– Datenschutz wird nicht seriös angeboten

Weitere Präventionshilfe finden Sie hier oder über die Startseite der BaFin.

Tipps: Wie kann man gegen Anlagebetrüger vorgehen?

Stellt sich der Anleger die Frage „Anlagebetrug, was tun?“, hat er mehrere Möglichkeiten. Ist er bereits geschädigt worden, kann er natürlich den Betrug bei der Polizei anzeigen. Den Anlagebetrug zu beweisen, stellt sich jedoch oft als schwierig heraus. Das liegt daran, dass die Betrüger häufig vom Ausland aus agieren oder bereits untergetaucht sind. Für eine Betrugsanzeige ist es förderlich, wenn entsprechende Beweis vorliegen. Möchte der Betrogene auf ihn zugeschnitte Ermittlungen und vorrangig seine Investition zurückhaben, sollte er jedoch zuvor eine Wirtschaftsdetektei mit den Ermittlungen beauftragen.

Wie kann Ihnen die corma GmbH helfen?

Die corma GmbH, verfügt über ausgebildete, auf derartige Betrugsfälle spezialisierte Mitarbeiter mit genügend in- und ausländischer Erfahrung im Investmentgeschäft. Sie führt InternetermittlungenObservationen und andere Wirtschaftsermittlungen durch, um den untergetauchten Anlagevermittler aufzuspüren. Unsere bewährten Ermittlungsmethoden führen außerdem noch eine Klärung darüber herbei, wo Ihr angelegtes Geld verblieben ist.

Sollen wir für Sie tätig werden, übermitteln Sie uns zuerst alle erforderlichen Daten und Informationen. Wir erstellen Ihnen dann einen Ermittlungsplan und ein individuelles Angebot.

Haben Sie Fragen oder wünschen Sie ein unverbindliches Angebot, kontaktieren Sie uns bitte unter 0800-349 00 00 oder nutzen Sie unser  .

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